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Virtual Academy

Modul 5

Hautanatomie und Hautpflege

Was Sie lernen werden:

▪ Die Anatomie der Haut

▪ Die Funktion der Haut

▪ Die Hauttestung

▪ Hautpflegeprodukte und -techniken

▪ Was Sie tun können, um die Hautprobleme Ihres Kunden zu verbessern

▪ Hauttypen verstehen

▪ Effektive Hautpflegeroutinen, die Sie Ihren Kunden empfehlen können

▪ Befolgen Sie Ihre eigenen Ratschläge und warum dies so wichtig ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.1 Einleitung

Das perfekte Styling beginnt mit der perfekten Pflege.Wer möchte nicht morgens aufwachen, in den Spiegel schauen und mit seinem Hautbild vollkommen zufrieden sein. Nur gesunde und gepflegte Haut ist die Basis für ein perfektes Make up. Und genau das scheint ein unlösbares Problem darzustellen. Damit Sie die richtigen Pflegeprodukte wählen können, die Lösungen für Probleme bringen, müssen Sie sich mit der Anatomie der Haut auskennen und den aktuellen Hautzustand bemessen können. Das größte Organ im menschlichen Körper ist die Haut. 

Die Haut (Cutis) ist ein Flächenorgan, das größte Einzelorgan des Körpers. Als schützende Hülle unseres Körpers bedeckt sie bei einem erwachsenen Menschen mittlerer Größe eine Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern.

Sie dient als Hüllorgan der Abgrenzung von Innen und Außen, dem Schutz vor Umwelteinflüssen und der Wahrung einer Homöostase (inneres Gleichgewicht). Des Weiteren übernimmt die Haut wesentliche Funktionen im Bereich des Stoffwechsels, der Wärmeregulation und der Immunantwort; sie verfügt über vielfältige Anpassungs- und Abwehrmechanismen.

Darüber hinaus stellt die Haut das flächenmäßig größte Organ sinnlicher Wahrnehmung dar, das der Oberflächensensibilität. Zu den Mechanorezeptoren der Haut gehören zahlreiche verschiedene Sinneszellen für Berührung, Druck oder Vibration als Qualitäten des Tastsinnes. Thermorezeptoren vermitteln Empfindungen von Wärme oder von Kälte, Nozizeptoren die Empfindung von Schmerzen. 

Mit einer Dicke von einem bis zwei Millimetern wiegt das Haut-Organ etwa dreieinhalb bis zehn Kilogramm. Ihre Farbe ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich – sie hängt von der Blutmenge, dem Pigmentgehalt und der Dicke der Epidermis (oberste Schicht der Cutis) ab.  Die Anzahl der Hautschichten hängt vom Körperteil ab. Zum Beispiel ist die Haut unter den Augen am dünnsten und an der Unterseite der Füße viel dicker. Die Dicke der Haut hängt auch von Alter und Geschlecht ab. Bei den meisten Menschen wird die Haut mit zunehmendem Alter dünner. Der größte Teil der Haut besteht aus abgestorbenen Zellen. Der Keratinozyt (synonym: die Hornbildende Zelle) ist der in der Epidermis (Oberhaut) hauptsächlich (über 90 Prozent) vorkommende Zelltyp. Sie sind durch die von ihnen produzierten Proteine ​​miteinander verbunden. Sie bilden einen Schutzschild, der sie vor Licht, Hitze, Chemikalien und Bakterien schützt. Diese Laminierung macht sie auch wasserdicht.

Die Haut löst sich jedoch alle vier oder fünf Wochen ab und erneuert sich. Ein Mensch verliert durchschnittlich  jedes Jahr fast zwei Pfund abgestorbene Hautzellen. Deshalb besteht ein so hoher Anteil an Haushaltsstaub tatsächlich aus abgestorbenen Hautzellen! Sobald die neuen Zellen die Oberfläche erreichen, sehen sie frisch aus. Sie zeigen keine Abnutzungserscheinungen der Umwelt. 

 

5.2 Aufbau menschlicher Haut

Der Aufbau der Haut umfasst drei Schichten. Von außen nach innen sind dies:

  • Epidermis (Oberhaut)

  • Dermis oder Corium (Lederhaut)

  • Subcutis (Unterhaut)

 

Epidermis (Oberhaut)

Die Epidermis besteht zum größten Teil aus einer Hornschicht, die nach außen abschilfert und sich von unten ständig erneuert. Zu 90 Prozent besteht die Epidermis aus einer Hornschicht, aufgebaut aus speziellen Zellen, die an der Hautoberfläche verhornen und dann abgestoßen werden. Die Epidermis erneuert sich ständig.

Die Epidermis (Oberhaut) ist die oberste Hautschicht, die Grenze unseres Körpers zur Außenwelt. Ihr dichter Zellverbund bildet eine Schutzbarriere gegen eindringende Keime und andere Fremdstoffe. Die Epidermis ist gefäßfrei und besitzt keine Nerven. Ihre Dicke variiert stark und hängt vom Grad ihrer mechanischen Belastung ab: An unbelasteten Bereichen (zum Beispiel an den Augenlidern) ist die Epidermis nur 0,03 bis 0,05 Millimeter dicke. Dagegen ist sie an Stellen, die starker Belastung ausgesetzt sind, bis zu zwei Millimeter dick (Handinnenflächen und Fußsohlen). Die Oberhaut erneuert sich laufend in ihren tiefer gelegenen Teilen und verhornt in den höher gelegenen Schichten. 

 

Die Schichten der Epidermis

Die Epidermis besteht aus mehreren Schichten:

  • oberflächliche Hornschicht (Stratum corneum) mit Stratum disjunctum, der äußersten Schicht, in der die Hornzellen abgestoßen werden

  • unverhornte tiefe Keimschicht (Stratum germinativum)

Die tief liegende Keimschicht gliedert sich selbst ebenfalls in mehrere Schichten. Vom unten nach oben sind dies:

  • Basalzellschicht (Stratum basale)

  • Stachelzellschicht (Stratum spinosum)

  • Körnerzellschicht (Stratum granulosum)

  • Glanzzellschicht (Stratum lucidum)

  • Stachelzellschicht und Basalzellschicht bilden zusammen die Keimschicht (Stratum germinativum).

Melanozytenzellen

Die meisten dieser Pigment enthaltenden Zellen liegen in der Basalzellschicht der Epidermis und von Haarfollikeln. Die Melanozytenzellen bilden Pigmente, auch Melanin genannt. Es gibt die gleiche Anzahl dieser Zellen in jeder Haut. Die Melanozytenzellen bilden Melanosomen, winzige Körnchentaschen. Jede dieser Zellen ist klar und hat einen dunklen Abschnitt in der Mitte und eine Gruppe von Armen, die sich nach außen erstrecken. Die Arme geben Melanosomen oder Farbtaschen an die Zellen um sie herum ab. Diese Keratinozytenzellen sind verantwortlich für die Farbe der Haarfarbe und Haut.

Dermis, Corium ( Lederhaut )

 

Die Dermis ist die mittlere der drei Hautschichten. Die Dermis (Corium) ist die derbe Lederhaut, die aus straffem Bindegewebe besteht. Sie liegt als Zwischenschicht unter der Epidermis (Oberhaut) und über der Subcutis (Unterhaut). In der Dermis befinden sich die Talg- und Schweißdrüsen, Haarfollikel, Gefäße und Nerven sowie Muskelzellen.

Sie liegt unter der Oberhaut (Epidermis) und über der Unterhaut (Subcutis). Die Dermis besteht aus Bindegewebsfasern und gliedert sich in zwei Schichten, die ineinander übergehen:

  • Stratum papillare: die äußere, an die Epidermis angrenzende Schicht

  • Stratum reticulare: die innere Schicht

Der Name „Lederhaut“ rührt daher, dass diese Hautschicht bei tierischen Häuten nach dem Gerben das Leder liefert.

Die Lederhaut-Funktion besteht in der Verankerung der Epidermis. Außerdem versorgt die Dermis die Oberhaut mit Nährstoffen (die Epidermis selbst besitzt keine Gefäße).

Stratum Papillare

Das Stratum papillare, das Papillen (warzenförmige Erhebungen) ausbildet, hat keinen flächigen Kontakt zur Epidermis, sondern steht mit ihr durch eine reißverschlussartige Verzahnung mit Zapfen und Papillen in Verbindung, die für eine starke mechanische Fixierung sorgen. Durch diese Struktur wird auch die Abgabe von Nährstoffen an die Epidermis verbessert.

Das Stratum papillare besteht aus lockerem Bindegewebe und enthält unter anderem viele Kapillaren (feine Blutgefäße). Wenn ein Problem mit dem venösen Rückstrom des Blutes besteht, dann treten hier vergrößerte Venen als Besenreiser auf.

Im Stratum papillare befinden sich auch die meisten sensorischen Zellen der Haut zur Tast- und Vibrationswahrnehmung. Abwehrzellen können sich in dieser Schicht frei bewegen.

Stratum reticulare (Netzschicht)

Das Stratum reticulare besteht aus dickeren elastischen Fasern, die sich überkreuzen, und straffem Bindegewebe. Alles zusammen bildet ein zugfestes, grobmaschiges Netz. Der Anteil an Flüssigkeit, der in dieser Schicht gebunden ist, bestimmt, wie straff die Haut aussieht.

Die Richtung der Faserbündel bestimmt die sogenannten Spaltlinien der Haut: Wenn die Haut entlang einer Spaltlinie verletzt wird, klafft die Wunde nicht auseinander. Verläuft die Wunde jedoch quer zu einer Spaltlinie, dann klafft sie auseinander. Chirurgen nutzen diese Spaltlinien, um eine möglichst unauffällige Narbenbildung zu erzielen.

Im Stratum reticulare befinden sich Haarfollikel, Schweiß- und Talgdrüsen sowie Blut- und Lymphgefäße, Nerven und glatte Muskelzellen (wie zum Beispiel in der Brustwarze, im Warzenhof und im Hodensack).

Talgdrüsen

Die Talgdrüsen produzieren den Talg, der die Haut geschmeidig hält. Die Talgdrüse (Glandula sebacea) ist eine am ganzen Körper vorkommende Drüse, die in der Lederhaut (Korium) liegt und größtenteils an Haare gebunden ist. Die Talgdrüse mündet in die Hülle der Haare (Haarfollikel oder Haarbalg) und gibt ihr fettiges Sekret an die Hautoberfläche ab. 

Die Talgdrüse ist eine exokrine Drüse, das heißt, sie gibt ihr Sekret nach außen ab. Der Drüsenkörper besteht aus großen Talgzellen, die mit Fetttröpfchen gefüllt sind. Durch nachwachsende Zellen, die von unten (von der Basalmembran) produziert werden, werden die jeweils oberen Zellen immer weiter in Richtung Hautoberfläche geschoben, bis sie letztlich nicht mehr ernährt werden können. In ihrem innersten Bereich lösen sich diese Zellen dann komplett auf und gelangen als Fettbrei über den Haarbalg – die meisten Talgdrüsen bilden mit je einem Haar eine Einheit – an die Hautoberfläche. Dort überziehen sie die Haut und die Haare mit Talg, einer dünnen, schützenden Fettschicht, die ein Austrocknen verhindert. Der Talg dient auch dem Schutz vor Hautkrankheiten, Krankheitserregern und Chemikalien.

Talgdrüsen sind sogenannte holokrine Drüsen, deren sezernierende Zellen komplett zerfallen, während sie ihr Sekret abgeben. Von unten werden sie durch neue Zellen ersetzt. Besonders viele Talgdrüsen befinden sich auf der Kopfhaut, an der Nase, am Ohr, im Genitalbereich, in der T-Zone (im Gesicht) und in der vorderen und hinteren Schweißrinne am Rumpf.

Talgdrüsenfreie Stellen am Körper

Es gibt nur wenige Stellen am Körper, an denen sich keine Talgdrüsen befinden. Dies sind die Hohlhand, die Fußsohlen und die Streckseiten der Nagelglieder.

Was ist Talg?

Talg (Sebum) ist das Hautfett, das aus den Talgdrüsenzellen entsteht und an die Hautoberfläche sezerniert wird. Der Talg besteht aus einer Mischung aus Triglyzeriden, freien Fettsäuren, Wachsen, Squalenen (Kohlenwasserstoffen) und Proteinen sowie zu einem geringen Teil aus Cholesterin.

Die Produktion des Talgs steht unter hormonellem Einfluss, wobei Testosteron (das männliche Geschlechtshormon) und Progesteron (ein Steroidhormon, das für die Biosynthese von Geschlechtshormonen eine Rolle spielt) die Produktion ankurbeln. Dagegen können Östrogene(weibliche Geschlechtshormone) die Talg-Produktion hemmen.

 

Welche Probleme kann eine Talgdrüse verursachen?

Ein Rückstau des Sekrets in den Ausführungsgängen führt zu den sogenannten Mitessern (Comedonen).

Bei Acne vulgaris sind die Talgdrüsen entzündet. Wenn die Entzündung sich entlang der Follikel in die Tiefe ausbreitet, entsteht eine Acne conglobata.

Eine Hyperplasie, also Überentwicklung einer Talgdrüse, die besonders bei älteren Menschen auftreten kann, äußert sich in einem gelblichen, zentral eingedellten Knötchen.  Solche Hyperplasien entwickeln sich besonders an der Stirn.

Ein verstärkter Talgfluss wird Seborrhoe genannt. Er tritt hauptsächlich bei Jugendlichen auf. Eine verminderte Talgproduktion wird als Sebostase bezeichnet. Äußere Einflüsse wie zum Beispiel UV-Licht, Kosmetika, Öl und Chlor beeinflussen die Aktivität einer Talgdrüse.

Schweißdrüsen

Die Schweißdrüsen liegen ebenfalls in der Lederhaut. Sie sind ungleichmäßig über den ganzen Körper verteilt. Die meisten Schweißdrüsen befinden sich an Hand- und Fußflächen und in den Achselhöhlen. Die wenigsten Schweißdrüsen weisen Nacken, Rücken und Gesäß auf. Der gebildete Schweiß besteht hauptsächlich aus Wasser und enthält 0,6 bis 0,8 Prozent Kochsalz sowie Ammoniak und Harnstoff. Über die Poren gelangt er an die Oberfläche der Haut.

Die Schweißproduktion trägt zur Wärmeregulation bei. Außerdem können über den Schweiß eine kleine Menge jener Substanzen abgegeben werden, die sonst nur über die Nieren ausgeschieden werden können (wie Kochsalz).

Dermis

Die Dermis ist die mittlere Hautschicht. Es variiert in der Dicke. Es besteht aus: Blutgefäßen, Nervenfasern, Haarfollikeln, Schweißdrüsen, Muskelzellen, Öldrüsen, Kollagen, Gruppen von Proteinfasern und Fasern, die elastisch sind und die Haut dehnen. Für die Hautzellen wird ein Gittergerüst aus Kollagengruppen und elastischen Fasern hergestellt. Dieses Unterstützungssystem macht es fest, voll und elastisch. Hier beginnen die Falten, wenn sich Elastin und Kollagen abnutzen. Die Dermis reguliert die Körpertemperatur. Hier sind die exkrinen Drüsen oder Schweißdrüsen vorhanden. Es gibt Millionen von Schweißdrüsen über dem Körper. Sie arbeiten, um eine gesunde Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

 

Subkutanes Gewebe

Dies ist die unterste Schicht und besteht aus einer dicken Auswahl an Kollagen und Elastin. Es gibt der Haut eine stabile und starke Basis. In dieser Hautschicht befindet sich eine Fettschicht, die Ihre Organe und Knochen polstert. Es gibt Ihnen auch Isolierung. Diese Fettschicht kann auch Energie liefern, wenn Sie nicht essen oder wenn Sie über einen längeren Zeitraum anstrengende Übungen machen.

Funktionen 

Ist die Haut intakt, kann sie uns gegen schädliche äußere Einflüsse abschirmen (zum Beispiel durch Verdickung der Hornschicht, Pigmentbildung, Erweiterung oder Verengung der Gefäße). Sie schützt vor äußeren Einflüssen und reguliert den Wärmehaushalt. Die Haut nimmt nicht nur Wirkstoffe auf, speichert Wasser, Fett und Salze und scheidet Stoffwechselprodukte aus, sondern ist auch an der körpereigenen Vitamin-D-Synthese beteiligt.

Die Oberhaut ist ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt und unterliegt daher einem steten Erneuerungsprozess. In ihrer untersten Zellschicht werden permanent neue Zellen gebildet, die nach oben geschoben werden, verhornen und absterben. Diese Hornschicht besitzt einen Säureschutzmantel (Hautschutzmantel) mit einem pH-Wert von circa 5,5. Sie bildet eine widerstandsfähige Schutzschicht gegen schädigende Einflüsse. Die darunter liegende Lederhautsorgt mit ihrem dichten Bindegewebe für Elastizität und Festigkeit der Haut. In ihr liegen Nerven- und Muskelfasern, Schweiß- und Talgdrüsen, Blut- und Lymphgefäße, Haarwurzeln, Tastsinneszellen, Wärme- und Kälterezeptoren. Ihre Gefäße versorgen die Oberhaut mit Nährstoffen. Das Unterhautfettgewebe ist ein Wärme- und Nährstoffspeicher, polstert darunterliegende Strukturen, dämpft äußeren Druck und Stöße ab und schützt vor Wärmeverlust.

5.3 Die vier Grundtypen gesunder Haut: 

• normale Haut
• trockene Haut
• fettige Haut

• Mischhaut.


Der Hauttyp wird durch die Genetik bestimmt. Der Zustand unserer Haut kann jedoch stark von den verschiedenen inneren und äußeren Faktoren abhängen, denen sie ausgesetzt ist.

 

Die normale Haut


"Normal" ist ein Begriff, der häufig für eine ausgewogene Haut verwendet wird. Die T-Zone (Stirn, Kinn und Nase) mag etwas fettig sein, aber insgesamt sind Talg und Feuchtigkeit ausgeglichen und die Haut ist weder zu fettig noch zu trocken.

Was zeichnet normale Haut aus?

  • feine Poren

  • gute Durchblutung

  • eine samtige, weiche und glatte Textur

  • eine frische, rosige Farbe einheitliche Transparenz

  • keine Schönheitsfehler

  • und ist nicht anfällig für Empfindlichkeit.

 

 

Die trockene Haut


Mit „trocken“ wird ein Hauttyp bezeichnet, der weniger Talg produziert als normale Haut. Aufgrund des Mangels an Talg fehlen der trockenen Haut die Lipide, die sie benötigt, um Feuchtigkeit zu speichern und einen Schutzschild ge- gen äußere Einflüsse aufzubauen. Dies führt zu einer beeinträchtigten Barriere- funktion. Trockene Haut gibt es in unterschiedlichem Schweregrad und in verschiedenen Formen, die nicht immer klar voneinander zu unterscheiden sind.

Die Ursachen für trockene Haut:


• Die Hautfeuchtigkeit ist abhängig von der Zufuhr von Wasser in die tieferen

Hautschichten und vom Schweiß.
• Die Haut verliert ständig Wasser
• Aktiver Wasserverlust aus den Drüsen durch Hitze, Stress und Aktivität.

Trockene Haut wird verursacht durch einen Mangel an:
Natürliche Feuchtigkeitsfaktoren- insbesondere Harnstoff, Aminosäuren und Milchsäure -, die dazu beitragen, Wasser zu binden. Epidermale Lipide wie Ce- ramide, Fettsäuren und Cholesterin, die für eine gesunde Hautbarrierefunktion benötigt werden. Infolgedessen kann die Barrierefunktion der Haut beeinträchtigt werden.

Ölige / fettige Haut


"Fettig" wird verwendet, um einen Hauttyp mit erhöhter Talgproduktion zu beschreiben.
Die Ursachen für fettige Haut:
Eine Reihe von Problemen lösen die Überproduktion von Talg aus:

  • Genetik

  • Hormonelle Veränderungen und Ungleichgewichte

  • Medikation

  • Stress

  • Komedogene Kosmetik ( Make-up-Produkte, die Reizungen verursachen )

Wie erkennt man die verschiedenen Arten von fettiger Haut? Fettige Haut zeichnet sich aus durch:

  • Vergrößerte, deutlich sichtbare Poren

  • Ein glänzender Glanz

  • Dickere, blasse Haut: Blutgefäße sind möglicherweise nicht sichtbar

     

Fettige Haut neigt zu Komedonen (Mitessern und Whiteheads) und zu verschie- denen Formen von Akne.

Bei leichter Akne tritt eine erhebliche Anzahl von Komedonen im Gesicht und häufig auch im Nacken, an den Schultern, am Rücken und an der Brust auf. In mittelschweren und schweren Fällen treten Papeln ( kleine Beulen ohne sichtbaren weißen oder schwarzen Kopf) und Pusteln (mittelgroße Beulen mit einem auffälligen weißen oder gelben Punkt in der Mitte ) auf, und die Haut wird rot und entzündet.

Die Mischhaut


Bei Mischhaut variieren die Hauttypen in der T-Zone und den Wangen. Die so- genannte T-Zone kann sich erheblich unterscheiden - von einer sehr schmalen Zone zu einer ausgedehnten Zone.
Mischhaut zeichnet sich aus durch:

• Eine ölige T-Zone (Stirn, Kinn und Nase)
• Vergrößerte Poren in diesem Bereich, möglicherweise mit einigen Verunreinigungen
• Normale bis trockene Wangen

  • Eine fettige T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) und trockene Wangen weisen auf die sogenannte Mischhaut hin.

 

Die Ursachen der Mischhaut:


Die fettigeren Teile der Mischhaut werden durch eine Überproduktion von Talg verursacht. Die trockeneren Teile der Mischhaut werden durch einen Mangel an Talg und einen entsprechenden Lipidmangel verursacht.

 

Die empfindliche Haut

Empfindliche Haut ist Haut, die leicht gereizt wird und reaktiver ist als normale Haut. Das Erkennen und Bewerten von Symptomen wie Rötung, Hautaus- schlag, Stechen, Juckreiz und Brennen hilft bei der Feststellung des Hautzu- stands.

Symptome von empfindlicher Gesichtshaut können sein:

• Abplatzungen, Rötungen, Hautausschläge, Schwellungen, Ablagerungen und Rauheiten

• Sie können von Juckreiz, Brennen, Engegefühl und Kribbeln begleitet sein.

 

5.4 Gefühl und Wirklichkeit

Das Problem ist, das man für sich selbst ein anderes Gefühl hat, als es tatsäch- lich ist. zb. meint man die Haut wäre trocken. Dabei ist sie nur in der Tiefe trocken und an der Oberfläche eher großporig und öölig. Wenn man da nicht die richtige und tipgerechte Pflege verwendet, kann man die Hautziele nicht erreichen.

Daher ist es sehr wichtig, dass Sie lernen wie Sie den  Hautzustand manuell testen können.

5.5 Der Selbst-und Hauttest

Um einen Hautzustand richtig einschätzen zu können, entfernen Sie das Make up und reinigen Sie die Haut. Für Ihre Testung benötigen Sie einen Spiegel.

5.5.1. Testen Sie die  Verhornung.

Wir haben einen Zellerneuerungsprozess auf unserer Haut und manche stellen überlagern sich mit abgestorbenen Hautschüppchen. Gleiten Sie  mit Ihren gereinigten und desinfizierten  Fingern sanft über die Haut. Können Sie rauhe Stellen ertasten? Gewisse Stellen, meistens an der Stirn, Nase oder Kinnbereich fühlen sich oft rau an, so wie die Handinnenseite und ist nicht so zart wie sie sein sollte. Spüren Sie  nun über die Haut und schauen Sie we welche stellen rau sind. Vielleicht fühlt es sich auch schuppig an oder Sie sehen Stellen die leicht abgestorbene Hautschüppchen haben. In diesen Hornlammelen nisten oft Bakterien, Pilze, Keime und Bakterien und das bringt ein unreines Hautbild. Die Poren werden groß, Enzündungen entwickeln sich und kleine Pickelichen, aber auch wenn Sie trockene Haut haben, kann die Feuchtigkeit die Sie Ihrer Haut zuführen, nicht so gut, in die Haut eindringen, und ob- wohl wir Pflege auf die Haut auftragen, bleibt das Hautbild trocken und eher faltig.

5.5.2. Testen Sie den Feuchtigkeitsgehalt

Nun ist es Zeit den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu testen: Es gibt 3 Messpunkte.

  • die Stirn

  • die Augenpartie außen

  • und unterhalb der Augen, wo das Unterhautfettgewebe fehlt ( Augenringe )

    Schlage mit 2 Finger bewusst eine Falte auf die Stirn, halte sie kurz und lasse sie dann los. Springt die Haut sofort in den Ausgangszustand, haben wir genü- gend Feuchtigkeit. Bleibt ein kleiner Rückstand, also eine Falte bleibt zurück, bedeutet dies, dass die Haut feuchtigkeitsarm ist. Wiederhole dies nun am äuß- ren Bereich der Augen und am unteren Bereich der Augen. ( Augenringe ) Um- so schneller die Haut in den Ursprungszusand zurück springt, umso besser ist der Feuchtigkeitsgehalt. Was bedeutet das wenn du größere Poren und unrein Haut hast? Wenn die Haut zu wenig Feuchtigkeitsgehalt hat, kann sie ihre Funk- tionen nicht tun. Se entgiftet und entschlackt nicht.

Die Haut ist ein großes Entgiftungsorgan. Das heißt unsere Mitesser und Haut- unreinheiten stecken in den tieferen Hautschichten fest und wir werden eher zu großporiger Unreiner aut neigen. Sind wir aber eher ein trockener Hauttyp, wird es dazu führen, dasüs die Haut fahl und trocken aussieht, Spannungsgefühl erzeugt und Mimikfältchen hervorruft.

5.5.3.) Die Reaktive Haut

Dazu brauchen eine Spatula, oder die Rückseite eines Pinsels, oder einer Pinzette. Machen Sie 3 Kreuze auf Stirn und Dekokte. Warten Sie einen Moment und schauen Sie ob sich Rötungen abzeichnen. Wenn  oder Ihre Kundin eine sehr empfindliche Haut haben, wird es aussehen, als hätten Sie 3 Kreuze auf die Haut gemalt. Wen dem so ist, reagiert die Haut empfindlich auf Druck. Ist nichts sichtbar, ist die Haut unempfindlich und absolut normal.

 

Was bedeutet es für Sie, wenn Sie eine empfindliche Haut haben?

Wenn wir mit Entgiftungsmasken arbeiten, oder Peelings, bei denen die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen befreit wird, kann es sein, das die Haut stärker rötet. In diesem Fall verwendet man solche Masken abends vor dem Schlafen gehen und nicht kurz bevor man irgendwo hingehen möchte.

5.5.4.) Die Porigkeit der Haut

Die Porigkeit der Haut hat eine extreme Aussagekraft über den Hautzustand. Schauen Sie dazu in den Spiegel und kontrollieren Sie die Größe der Poren.

Es gibt 3 Porentypen. Es gibt den
• feinporigen Hautypen

• gemischte Porentypen 

• weiten Porentypen.

Wie können Sie dies unterscheiden?

• feinporige Porentyp:
Auf den ersten Blick nicht wirklich Poren sichtbar. Die Haut ist sehr ebenmäßig und fein. Vielleicht sind ein paar vereinzelte größere Poren in der Nasenzone sichtbar sind.

• gemischter Porentyp:
Die meisten Menschen sind gemischte Porentypen. Das heißt die Wangenpartie ist fein, aber speziell in der T-Zone und die Poren im Stirn-Nasen-und Kinn- bereich vergrößert.

• weitporige Porentypen:
sind diejenigen, die auch im Wangenbereich Poren aufweisen, die eindeutig sichtbar sind.

 

Warum ist das wichtig?
Ein feinerer Hauttyp hat eher dünnere Haut, weniger Talkproduktion, somit ist eher das Austrocknen das größere Problem. Im Alterungsprozess werden sich eher Fältchen abzeichnen.
Im Gegensatz dazu wird der weitporige Porentyp zu stärker Talkproduktion neigen. Dieser Hauttyp hat eher feste und dicker strukturierte Haut und neigt tagsüber mehr zu Glanz, oder vermehrt zu Pickelausbrüchen, weil diese Poren die vermehrt Talk produzieren auch verstopfen können und somit Entzündungen aufweisen. Der Mischtyp ist sozusagen in der Mitte und hat eher die Kombination aus dem öligeren Hauttyp in der Mitte und dem trockenen Hauttyp in der

Wangenpartie. Das Wissen um die Porigkeit erleichtert es Ihnen die Ziele zu erreichen. Vorsicht aber, Hautzustände können sich auch verändern.

5.5.5.) Unreinheiten und Pickel

Fühlen Sie und schauen Sie ob Unebenheiten sichtbar sind.
Fahren Sie mit deinem Finger ganz leicht über die Haut. Spüren Sie leichte Unebenheiten ( Talkzysten ) ?. Das sind Unterlagerungen, wo sich Talke, Schlacke und Gifte, in die Haut ablagern. Es kann auch zu Entzündungen kommen. Das sind die roten Stellen, wo auch ein Pickel entstehen kann.

Was sagen die Hautunreinheiten über die Person und den Hautzustand aus?

Das untere Drittel des Gesichts zeigt die Verdauungszone:
Die Haut ist ein Entgiftungs-und Entschlackungsorgan und es hängt nicht nur von der Pflege von außen ab, wie der Hautzustand aussieht. Es hängt zu 1/ 3 von der Ernährung ab. Wieviel Zucker ist Ihr Kunde? Milchprodukte, Fleischprodukte, Weizen etc und von Hormonen und Stress. Wenn man viele Pickel in diesem Bereich hat, zeigt es viel über die Verdauung und Ernährung ein gewisses Problem ist.

Ablagerungen unterhalb von Kinn, vorallem die unterliegenden Talkzysten und Pickel unterhalb vom Kinn sind sind oft ein hormonelles Thema, gerade bei uns Frauen.

5.) Pigmentflecken ( dunkle Verfärbungen der Haut )

Welche Art von Pigmentflecken hat Ihr Kunde?
Schauen Sie in den Spiegel und schauen Sie nach Pigmentflecken.
Es gibt 2 Arten der Verfärbungen.
• die kleinen Flecken, die man im Gesicht verteilt sieht. Dies sind eher Sonnen-

schäden. Das sind kleine Flecken. Diese kommen hauptsächlich durch die Sonne und vielleicht mangelnden Sonnenschutz.
• großflächigere Verfärbungen: Es gibt auch größere Verfärbungen, die sich im Stirnbereich absetzten, unter
Es gibt auch größere Verfärbungen, die sich im Stirnbereich absetzten, unter- halb der Augen und sogar über der Oberlipe. Sie sind oft großflächiger. Diese Pigmentflecken kommen meist, wenn man in der Vergangenheit hormonhalti- ge Präparate eingenommen hat, wie zB die Pille und dann nicht genügend Sonnenschutz verwendet hat. Das Melanin ( Farbstoff unter der Haut ) unter der Haut verklumpt sich dann im Alterungsprozess oder durch die Hormone und wenn man dann in die Sonne geht und bräunt, bräunt man ungleichmäßig.
Um Pigmentflecken auf Grund von Sonnenschäden zu vermeiden. solltest Sie Sonnenschutz richtig verwenden. Es kommt dabei aber nicht nur darauf an, das man überhaupt Sonnenschutz verwendet, sondern um die Menge. Für das Gesicht ist es wichtig dass man 1 TL Sonnenschutz auf das Gesicht verteilt. Nur dann ist sichergestellt, dass man genau den Sonnenschutz hat, der auf der Verpackung steht, wie zb 35 oder 50. Verwendest man con der Menge weniger, müssen Sie den LSF durch 5 oder 10 dividieren und haben dann auf einmal statt 50 nur noch nur 5 LSF oder 10 und die Pigmentflecken sind wieder da.

5.5.6.) Augenpartie

Oftmals sehen wir Tränensäcke. Schauen Sie leicht nach oben und drücke mit den Finger leicht auf diese Augenpartie. Kontrollieren Sie ein leichtes Pölsterchen spüren. Wenn Sie ein leichtes Pölsterchen spüren, bedeutet das, das da eine kleine Wasseransammlung ist. Und das sind die Tränensäcke. Daher ist öfter ein Wasserspeicher und ein Wasserstau und das hat dann zufolge, dass da die ungewünschten Trnensäckchen sichtbar sind.

5.5.7.) Linien-und Fältchentest

Es ist absolut wichtig zu sehen, ob Ihre Kundin feinere Mimikfältchen hat oder ob Sie schon tiefer liegende Falten hast, die man dann zB. gezielt mit einem Filler unterfüllen kann. Schauen Sie in den Spiegel und entspannen Sie ihr Gesicht. Im entspannten Gesicht sehen Sie welche tieferliegenden Linien sich in das Gesicht „eingegraben“ haben.

Als nächstes soll Ihre Kundin lächeln, bzw leicht mimiken. Auf diese Weise sehen Sie die sogenannten Mimiklinien. Die Mimiklinien sind die, die sich in der Mimik abzeichnen, wie bei einem Schwamm. Stellen Sie sich einen Schwamm vor. Ein Schwamm der schön befeuchtet ist. Sie nehmen  den Schwamm in die Hand drücken den Schwamm zusammen und lassen ihn los. Was passiert? Der Schwamm springt wieder automa- tisch in den Augangszustand zurück. Ist der Schwamm aber trocken und wir arbeiten und bewegen ihn, dann sieht man dass da Fältchen oder „Bruchstellen“ zurück bleiben und genau so ist es mit deinem Gesicht. Wir sprechen wir lachen und mimiken den ganzen Tag und deshalb ist es wichtig, dass wie genügend Feuchtigkeit in unserer Haut haben, damit sich die sogenannten Mimikfalten nicht eingraben in unsere Haut. Denn wenn das Gewebe einmal Brüche erlitten hat, ist es sehr schwierig diese Fältchen wieder zu korrigieren. Deswegen ist es sehr wichtig von Anfang an die Falten so flach wie möglich zu halten, indem wie genügend Feuchtigkeit in unserer Haut haben.

Natürlich wird sich der Hautzustand verändern. Das ist ganz normal. Über die Jahre, über Stress, über Umwelteinflsse etc. Die Haut verändert sich, denn sie ist ein lebendiges Organ.

5.6 Die 7 Wochen-Regel:

Warum es 7 Wochen dauert, bis man feinere Poren bekommt, weniger Linien und einen schönen strahlenden Teint erhält, liegt an dem Hauterneuerungsprozess. Dieser  dauert durchschnittlich 28 Tage. Durch die ständige Neubildung der Zellen ( Basalzellen ) in der untersten Schicht der Oberhaut werden die darüberliegenden Zellen kontinuierlich immer weiter nach oben geschoben, wo sie langsam austrocknen, verhornen und die oberste Hornschicht der Haut bilden. So werden aus den wasserreichen Basalzellen im Verlauf ihres Weges nach oben trockene, abgestorbene Hautschuppen. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich jedoch dieser Zellerneuerungsprozess, Die Hautzellen benötigen somit ungefähr 28 Tage für eine Regulierung und in der Regel 2 Zyklen Zeit um sich zu reinigen und umzustellen.

5.7 Was können Sie tun, um die Haut Ihres Kunden zu verbessern?

Es gibt Dinge, die Sie tun können, um die Haut Ihrer Kunden zu verbessern und sicherzustellen, dass sie sich um ihre Haut kümmern, zumindest wenn sie sich in Ihrer Obhut befinden. Geben Sie Empfehlungen, wie die Haut richtig gepflegt wird.

Befeuchten

Bevor Sie Make-up auftragen, sollten Sie die Haut reinigen und mit Feuchtigkeit versorgen. Stellen Sie sicher, dass Sie jedes Mal, wenn Sie Make-Up auftragen, den Gesichts- und Halsbereich reinigen und ebenfalls mit Feuchtigkeit versorgen. Tragen Sie auch auf diesen Bereich eine Feuchtigkeitscreme auf. Verwenden Sie Produkte mit Wirkstoffen. Ihr Kunde wird den Unterschied spüren. Während Sie dies tun, können Sie mit Ihrem Kunden über Hautpflege sprechen. Jeder Kunde möchte jünger aussehen und/oder eine gesündere Haut haben. Lassen Sie sie wissen, dass die Basis, darin besteht, ein großartiges Reinigungsmittel zu finden und ihren Körper und ihre Haut morgens und abends sauber zu halten. Sagen Sie ihnen, wie wichtig es ist, Feuchtigkeit zu spenden, um ihre Haut straff und faltenfrei zu halten. Biete ihnen Wasser an und sprechen Sie über die Bedeutung von Trinkwasser. Lassen Sie sie wissen, dass ihr Körper Wasser braucht, damit sie gut aussehen und das Sie den ganzen Tag über Wasser trinken sollten. Sie werden sehen, wie gut Sie aussehen und das mit dem Trinken des Wassers in Verbindung bringen.

5.8 Arbeiten Sie mit Top Produkte und werden Sie ein Experte für Ihre Produkte.

Zeigen Sie Ihrem Kunden die von Ihnen verwendeten Reinigungs- und Feuchtigkeitscremes. Lassen Sie sie wissen, welche helfen, die Falten zu verhindern, ihre Haut klar zu halten und ihnen eine gesündere Haut zu verleihen. Es wird ihre allgemeine Hautpflege verbessern und kann Ihnen ein zusätzliches und wiederkehrendes Einkommen sichern.. Wenn Sie einen eigenen Salon oder Studio besitzen, ist es eine gute Idee, einen Verkaufsberichte zu haben, in dem Kunden die von Ihnen empfohlenen Produkte kaufen können, damit sie die Reinigungs- und Feuchtigkeitsroutinen zu Hause fortsetzen können. Erklären Sie alles ausführlich. Führen Sie sie durch den Prozess und lassen Sie sie wissen, warum Sie verschiedene Produkte ausgewählt haben. Diese Informationen helfen ihnen zu verstehen, dass ihre Hautpflege wichtig ist und dass Sie sich darauf konzentrieren, dass sie auch in den kommenden Jahren gut aussehen. Sie werden es respektieren und werden weiterhin zu Ihnen kommen, weil Sie sich als Experte etabliert haben.

Verwenden Sie chemische Peelings, da diese besser sind als physikalische Peelings. Chemische Peelings wie Alpha-Hydroxylsäuren und Retinoide sind wirksamer. Sie lösen die Zellen aus. Dies führt dazu, dass die toten Zellen abfallen und die neuen Zellen an die Oberfläche kommen. Das macht die Haut insgesamt frischer und glatter. Diese chemischen Peelings fördern auch die Kollagenproduktion. Kollagen ist wichtig für die Elastizität der Haut und lässt sie sofort jünger und straffer aussehen. Erinnern Sie Ihre Kunden daran, Make-up vor dem Schlafengehen zu entfernen oder es nach einem Shooting, einer Veranstaltung oder wann immer möglich für sie zu entfernen. Sie können einige der besten Make-up-Entferner vorschlagen, die sie ausprobieren können. Drücken Sie aus, wie wichtig es ist, das Make-up zu entfernen. Lassen Sie sie wissen, dass sie die Poren verstopfen, wenn sie ihr Make-up beim Schlafengehen belassen. Dies kann zu Ausbrüchen und Entzündungen führen.

5.9 Entspannung

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Klient gestresst oder angespannt ist,lassen Sie beruhigende Musik laufen. Fragen Sie Ihren Kunden nach dem Musikgeschmack und machen Sie Ihre Umgebung so stressfrei wie möglich. Sprechen Sie nicht über aktuelle schlechte Nachrichten und lenken Sie auf ein das Gespräch auf schöne Themen. Schaffen Sie eine ruhige Flucht, zu der man gern kommt. Sofas sollten bequem sein. Stellen Sie sicher, dass genügend Sitzplatz vorhanden ist, damit sich die Menschen wohl fühlen. All diese Dinge reduzieren den Stress Ihrer Kunden.

5.10 Schlafen

Schlaf ist sehr wichtig, um fest und faltenfrei zu bleiben. Ihr Körper braucht Zeit zum Aufladen und Schlafen. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht. Schlechte Angewohnheiten Rauchen, Strohhalme und Kaugummi sind nicht gut. Sie verursachen die Linien um die Lippen, die das Gesicht erheblich altern. Verwenden Sie Pfefferminzbonbons anstelle von Kaugummi. Verwenden Sie eine Wasserflasche mit weitem Mund, um die gleiche Art von Mundbewegung zu verhindern. Sie sind ihr Experte. Arbeiten Sie diese Tipps im Verlauf Ihrer Arbeit mit diesem Kunden in das Gespräch ein und entwickeln Sie ein Gespür ob der Kunde überhaupt sprechen möchte oder in  Ruhe gelassen werden möchte..

5.11 Folgen Sie Ihrem eigenen Rat und seien Sie Vorbild

Sie können nicht ernst genommen werden, wenn Sie Ihrem Kunden sagen, dass Rauchen eine Möglichkeit ist, diese Falten um den Mund herum zu verursachen, wenn Ihre Hände nach Zigarettenrauch riechen. Sie sind im Geschäft, Schönheit zu schaffen und die Jugend zu schützen. Daher müssen Sie sicherstellen, dass Sie Ihren eigenen Rat befolgen. Das bedeutet, dass Sie versuchen sollten, viel Wasser zu trinken, Ihr Make-up jeden Abend zu entfernen, sich gesund zu ernähren, Sport zu treiben und vieles mehr. Wenn Sie das Leben leben, ist es viel einfacher, darüber zu sprechen. Darüber hinaus müssen Sie sich auf Ihre persönliche Hygiene konzentrieren und sicherstellen, dass Ihre Kleidung neu gewaschen und Ihre Haare angemessen zusammengebunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie sich die Zeit nehmen, Ihr Make-up jeden Morgen aufzutragen, sonst werden Ihre Kunden Sie als Maskenbildner niemals ernst nehmen.

Modulübersicht

In diesem Modul haben Sie die Haut und ihren allgemeinen Zweck kennengelernt. Sie haben auch die beiden wichtigsten Möglichkeiten kennengelernt, um Ihre Haut gesund und jugendlich zu halten: Befeuchten und Reinigen. Außerdem haben Sie die leistungsstärksten Hautpflegetechniken entdeckt, die Teil Ihres Gesprächs mit Ihrem Kunden sein können und auch dazu dienen, dass Sie gut aussehen. Dieses Modul verschaffte Ihnen wertvolle Einblicke in die Haut und gab Ihnen ein festes Verständnis, das Sie vertraulich mit Ihren Kunden teilen können.

 

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